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Geographie
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Die Geographie bzw. Geografie (von altgriechisch γξĎÎłĎÎąĎÎŻÎą geĹgraphĂa âErdbeschreibungâ;cite-ref-1[1] abgeleitet von Îłáż gÄ âErdeâ und -graphie) oder Erdkunde ist die sich mit der Erdoberfläche befassende Wissenschaft, sowohl in ihrer physischen Beschaffenheit wie auch als Raum und Ort des menschlichen Lebens und Handelns.cite-ref-2[2]cite-ref-3[3] Sie bewegt sich dabei an der Schnittstelle zwischen den Naturwissenschaften, Geistes- und Sozialwissenschaften.
Gegenstand der Geographie ist die Erfassung, Beschreibung und Erklärung der Strukturen, Prozesse und Wechselwirkungen in der Geosphäre. Die physikalische, chemische und biologische Erforschung ihrer Einzelerscheinungen ist Gegenstand spezialisierter Geowissenschaften.
Contents
⢠Schreibweise
⢠Geschichte
⢠Frßhe Neuzeit
⢠Ordnungsschema
⢠Didaktik
⢠Methodologie
⢠Allgemeines
⢠Geoinformatik
⢠Siehe auch
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Anmerkungen
⢠Einzelnachweise
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Schreibweise
Bis zur amtlichen Neuregelung der deutschen Rechtschreibung war ausschlieĂlich die Schreibweise Geographie richtig. Ab 1996 war auch Geografie zulässig, wobei Geographie im amtlichen WĂśrterverzeichnis zunächst als Hauptvariante verzeichnet war und seit 2004 keine der Schreibweisen als zu bevorzugen angegeben ist (die Unterscheidung zwischen Haupt- und Nebenvarianten ist im amtlichen WĂśrterverzeichnis generell fallen gelassen worden). Im amtlichen Regelteil wird vom Rat fĂźr deutsche Rechtschreibung jedoch ausschlieĂlich die Variante âGeografieâ benutzt.cite-ref-4[4] Im Duden (27. Auflage) ist die Variante Geografie als âDudenempfehlungâ gekennzeichnet. Traditionell wird in wissenschaftlichen Texten und unter Fachleuten weiterhin häufig die alte Schreibweise genutzt. So empfahl das Präsidium der Deutschen Gesellschaft fĂźr Geographie im Jahr 2003 einstimmig, die Schreibweise Geographie beizubehalten.cite-ref-5[5] Der Hinweis auf die Empfehlung wurde jedoch 2017 kommentarlos von der Website entfernt.
Geschichte
Antike und Mittelalter
Die Bedeutung geographischen Wissens wurde, soweit historisch Ăźberliefert, erstmals in der Antike von den Griechen erkannt. Vom Naturphilosophen Anaximander aus Milet wird berichtet, dass er als erster um 550 v. Chr. eine Karte der Erde und der Meere skizzierte. Herodot von Halikarnassos (484â424 v. Chr.) verfasste eine Vielzahl geographischer Berichte. Die Eroberungen Alexander des GroĂen Ăśffneten den Blick der griechischen Gelehrten bis weit nach Asien hinein. Es entstanden Itinerarien, also Beschreibungen der StraĂen und Verzeichnisse der Stationen auf Reisen, sowie Periploi, praktische ReisehandbĂźcher fĂźr Seefahrer und Kaufleute, die oft auf persischen oder parthischen Quellen fuĂten.
Mit zunehmender Fernreisetätigkeit nahmen auch die Versuche der Erkundung der Gesamtgestalt der Welt zu. Neben der physikalischen Geographie und der Kulturgeographie entwickelten sich Anfänge einer mathematischen Geographie. Eine Berechnung des Erdumfangs gelang erstmals Eratosthenes (ca. 273â194 v. Chr.), während der um die Zeitenwende lebende Strabon eines der heute am besten erhaltenen geographischen Werke der Antike verfasste. Der Astronom Claudius Ptolemäus (ca. 100â170) sammelte topografisches Wissen von Seefahrern und gab Anleitungen fĂźr das Zeichnen von Landkarten. Die Erkenntnisse der Griechen nutzten die RĂśmer weiter. Während des Mittelalters geriet die Geographie, wie andere Wissenschaftszweige auch, in Europa weitgehend in Vergessenheit. Neue Impulse kamen jedoch aus dem Kaiserreich China und der aufstrebenden Geographie und Kartographie im mittelalterlichen Islam.
Frßhe theoretische Ansätze lieferte Albertus Magnus: In seiner Abhandlung De natura locorum beschrieb er die Abhängigkeit der Eigenschaften eines Ortes von seiner geographischen Lage. Im Anschluss daran fßhrte der Wiener Astronom Georg Tannstetter die physikalische Geographie in den Kreis der universitären Lehrgegenstände ein (1514).cite-ref-6[6]
FrĂźhe Neuzeit
Die neuzeitliche Geographie wurde von Bartholomäus Keckermann (1572â1608) und Bernhard Varenius (1622â1650) begrĂźndet. Sie entwickelten ein Begriffssystem, unterschieden âAllgemeine Geographieâ (geographia generalis) und die âRegionale Geographieâ beziehungsweise Länderkunde (geographia specialis). Sie sahen VĂślker, Staaten und Orte in einem räumlichen, historischen und auch religiĂśsen Kontext. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts befĂśrderten in Deutschland vor allem Johann HĂźbner (1668â1731) und Johann Gottfried Gregorii alias Melissantes (1685â1770) durch ihre LehrbĂźcher, thematischen Lexika und Atlanten die Verbreitung der Geographie in weite Teile der bildungsnahen BevĂślkerung.
Das Zeitalter der Aufklärung fĂśrderte Erklärungsversuche von Naturerscheinungen durch Wissenschaftler wie Johann Gottfried Herder (1744â1803) und Georg Forster (1754â1794). Anton Friedrich BĂźsching (1724â1793) verfasste die elfbändige Neue Erdbeschreibung mit Beschreibungen der Länder und deren Wirtschaft.
Etablierung als eigenständige Disziplin
Alexander von Humboldt (1769â1859) und Carl Ritter (1779â1859) begrĂźndeten schlieĂlich die moderne wissenschaftliche Geographie, deren ursprĂźngliches länder- und landschaftskundliches Forschungsprogramm auf Herders Kulturtheorie basiert.cite-ref-7[7] Im Laufe des 19. Jahrhunderts grĂźndeten sich zunächst vielerorts âgeographische Gesellschaftenâ, während die universitäre Institutionalisierung des Fachs vor allem mit der GrĂźndung des Deutschen Reichs vorangetrieben wurde.
Ferdinand von Richthofen (1833â1905)cite-ref-8[8] definierte die Geographie zu jener Zeit als âWissenschaft von der Erdoberfläche und den mit ihr in ursächlichem Zusammenhang stehenden Dingen und Erscheinungenâ.cite-ref-9[9] Dieser geodeterministische Betrachtung standen das von Paul Vidal de la Blache (1845â1918) geprägte Konzept des Possibilismus sowie die von Alfred Hettner (1859â1941) formulierte Chorologie gegenĂźber.cite-ref-10[10] Einzelne Fachvertreter wie ĂlisĂŠe Reclus (1830â1905) knĂźpften frĂźh Verbindungen zur aufkommenden Soziologie. Auch belegt etwa das Entstehen der ersten Nationalparks, dass der prägende Einfluss des Menschen auf seine Umwelt nicht nur bekannt, sondern auch von politischer Bedeutung war.
Insbesondere die deutsche Geographie war aber letztendlich von sozialdarwinistisch und vĂślkisch argumentierenden Vertretern wie Alfred Kirchhoff (1838â1907), dem als BegrĂźnder der Humangeographie geltenden Friedrich Ratzel (1844â1904)cite-ref-11[11] und dem Geomorphologen Albrecht Penck (1859â1945)cite-ref-12[12] bestimmt. Anwendung fanden diese Ansichten schlieĂlich vor allem durch die Geopolitik, wie sie insbesondere durch Halford Mackinder (1861â1947) und Karl Haushofer (1869â1946) formuliert worden war.
Neuere Entwicklungen
Nach dem Zweiten Weltkrieg wandte sich die geographische Forschung im deutschsprachigen Raum zunächst Themengebieten von relativ geringer politischer Brisanz zu. Carl Troll (1899â1975), Karlheinz Paffen (1914â1983), Ernst Neef (1908â1984) und Josef SchmithĂźsen (1909â1984) entwickelten die LandschaftsĂśkologie, Hans Bobek (1903â1990) und Wolfgang Hartke (1908â1997) die Sozialgeographie weiter. Eine stärker an den Erfordernissen der Raumplanung orientierte, nicht zuletzt auf den Werken von Walter Christaller (1893â1969) aufbauende Geographie wurde dagegen zunächst in Schweden durch Torsten Hägerstrand (1916â2004) und im anglo-amerikanischen Raum etabliert.
Seit Ende der 1960er Jahre (Quantitative Revolution) versteht sich auch die deutschsprachige Geographie zunehmend als angewandte Wissenschaft und sucht ihre Themen im Zusammenhang mit Städtebau, Entwicklung des ländlichen Raumes, Raumplanung oder dem Umweltschutz.cite-ref-13[13] Gleichzeitig trägt die Entstehung einer sich als kritisch verstehenden Geographie dieser neuerlich ßbernommenen gesellschaftspolitischen Verantwortung Rechnung. Durch die wachsende Spezialisierung im 20. Jahrhundert entstand die Vielfalt der heutigen Teildisziplinen und die Aufteilung zwischen Physischer Geographie und Humangeographie.
Siehe auch
:
Liste der Entdecker
,
Geschichte der Kartografie
und
Geograph
Ordnungsschema
Das Drei-Säulen-Modell der Geographie
Es existieren verschiedene Versuche, die Geographie schematisch zu ordnen. Die im heutigen Wissenschaftsbetrieb bedeutsamste ist die Einteilung in die beiden groĂen Teilgebiete der Physischen Geographie und der Humangeographie nebst einem interdisziplinären Bereich als dritter âSäuleâ.cite-ref-s-ulen-14-0[14] Es lassen sich jeweils diverse Unterdisziplinen identifizieren, wobei die Teilbereiche der physischen Geographie insgesamt relativ stark in die Ăźbergeordneten naturwissenschaftlichen Disziplinen integriert sind, während diejenigen der Humangeographie wiederum untereinander eng vernetzt sind.
Physische Geographie
â
Hauptartikel
:
Physische Geographie
Die Physische Geographie (oder Physiogeographie) beschäftigt sich in erster Linie mit den natßrlichen Bestandteilen und Strukturen der Erdoberfläche. Dabei wird die Tätigkeit des Menschen zur Erklärung der Landschaftsgenese auch behandelt.
Teilgebiete der Physischen Geographie sind unter anderem:
⢠Biogeographie
⢠Geobotanik (Pflanzengeographie)
⢠Phylogeographie
⢠Geozoologie (Zoogeographie)
⢠Bodengeographie
⢠Geomorphologie
⢠GeoÜkologie
⢠StadtÜkologie
⢠Hydrogeographie
⢠Klimageographie beziehungsweise Klimatologie
Humangeographie
â
Hauptartikel
:
Humangeographie
Die Humangeographie (auch Anthropogeographie, selten Kulturgeographie) beschäftigt sich sowohl mit dem Einfluss des Menschen auf den geographischen Raum, als auch mit dem Einfluss des Raums auf den Menschen â beispielsweise im Zusammenhang mit der räumlichen Verteilung von BevĂślkerung oder WirtschaftsgĂźtern. Ehemals als Teil der Geisteswissenschaften aufgefasst, hat sie sich insbesondere seit den 1980er Jahren (spatial turn) den Gesellschaftswissenschaften angenähert. Hartmut Leser (2001) definiert die Humangeographie als denjenigen âTeilbereich der Allgemeinen Geographie, der sich mit der Raumwirksamkeit des Menschen und mit der von ihm gestalteten Kulturlandschaft und ihren Elementen in ihrer räumlichen Differenzierung und Entwicklung befasst.â
Die Sozialgeographie und die Kulturgeographie gelten dabei als âKerngebieteâ der Humangeographie, da sie alle weiteren Unterdisziplinen berĂźhren. Teilweise werden diese Begriffe auch als Synonym fĂźr die Humangeographie im Ganzen verwendet.cite-ref-15[Anm. 1] Auch die politische Geographie, zumal in ihrer damaligen Anwendung als Geopolitik und Militärgeographie, ist eng in die GrĂźndungsgeschichte der Humangeographie verwoben, bildet heute aber eine eigenständige Fachrichtung. Weitere sozialwissenschaftlich orientierte Bereiche der Geographie stellen die BevĂślkerungsgeographie, die Bildungsgeographie und die Religionsgeographie dar. Einige andere Unterdisziplinen, die diesem Fächerspektrum zugerechnet werden kĂśnnen, werden im deutschen Sprachraum allerdings nur in geringem MaĂ oder als Teil anderer sozialwissenschaftlicher Fachrichtungen betrieben. Dazu gehĂśren unter anderem die Kriminalgeographie, die Sprachgeographie mit der Dialektgeographie und die Wahlgeographie.
Zu den klassischen Teilgebieten der Humangeographie zählen jene Unterdisziplinen, die sich mit der vom Menschen errichteten gebauten Umwelt befassen, also die Siedlungsgeographie, die Geographie ländlicher Räume, die Stadtgeographie und die Verkehrsgeographie. Letztere wird teilweise auch zur Wirtschaftsgeographie gerechnet, die auĂerdem die Geographie des primären (Agrargeographie), sekundären (Industriegeographie) und tertiären Wirtschaftssektors (Handelsgeographie, Tourismusgeographie) umfasst. Als Querschnittsdisziplin kommt zudem der Energiegeographie wachsende Bedeutung zu.
Eine Sonderstellung nimmt die Historische Geographie ein. Ursprßnglich vor allem mit genetischer Siedlungsforschung beschäftigt und damit humangeographisch orientiert, ist das Fach inzwischen relativ stark interdisziplinär integriert und insbesondere eng mit der Umweltgeschichte verbunden. Klassische Anwendungsbereiche sind die Kulturlandschaftsforschung, Waldgeschichte, Wßstenbildungsforschung oder Flusslaufdokumentation. Die raum-zeitliche Ausbreitung von Phänomenen ist Gegenstand der geographischen Diffusionsforschung.
Mensch-Umwelt-Beziehungen
Auch wenn sich natur- und geistes- bzw. sozialwissenschaftlich orientierte Ansätze der Geographie inzwischen in ihrer methodischen Vorgehensweise stark voneinander unterscheiden, ergeben sich hinsichtlich der Fragestellungen weiterhin Ăberschneidungen. Da diese vor allem die Folgen menschlichen Handelns auf die Natur und deren RĂźckwirkung auf die Gesellschaft betreffen, wurde dieser der HumanĂśkologie nahestehende Teilbereich teilweise als physische Anthropogeographie bezeichnet, ein Begriff von allgemeiner Verwendung existiert jedoch nicht. Eng eingebunden ist die Geographie auch in die interdisziplinäre Erforschung von spezifischen Mensch-Umwelt-Systemen wie die Gebirgs-, KĂźsten-, Polar-, Tropen- und WĂźstenforschung.
Allgemeine und Regionale Geographie
Eine traditionelle Einteilung hingegen ist jene in die Allgemeine Geographie und die Regionale Geographie, wie sie etwa im länderkundlichen Schema von Alfred Hettner modellhaft dargestellt wurde. Die Allgemeine Geographie ist demnach der Teil der Geographie, welcher sich nomothetisch mit den Geofaktoren der Erdoberfläche (Geosphäre) beschäftigt. Im Mittelpunkt stehen zumeist ein Geofaktor (z. B. Wasser, Boden, Klima etc.) und dessen Wechselwirkungen mit anderen Geofaktoren. Die allgemeine Geographie beschäftigt sich somit mit allgemeinen GesetzmäĂigkeiten in der gesamten Geosphäre. Physische Geographie und Humangeographie sind dann lediglich Teile der Allgemeinen Geographie.
Regionalgeographie oder Regionale Geographie (Spezielle Geographie) wird gemäà dieser Unterteilung als jener Teil der Geographie verstanden, welcher sich idiographisch oder typologisch mit bestimmten Teilgebieten der Erdoberfläche (Geosphäre) beschäftigt. Im Mittelpunkt steht somit eine Region, z. B. ein Land oder eine Landschaft, die wissenschaftlich in Bezug auf Raum und Zeit, abiotische und biotische Faktoren, den Menschen und Wechselwirkungen untersucht wird. Räumliche Elemente, Strukturen, Prozesse und Funktionsweisen (Wechselwirkungen zwischen den Geofaktoren) werden erfasst, klassiert und erklärt. Die Regionalgeographie lässt sich unterteilen in die einzelnen Fachrichtungen der Geographie (z. B. BevÜlkerungsgeographie, Siedlungs- und Stadtgeographie, Biogeographie) und zudem in die Länderkunde, also die idiographische Untersuchung von Raumindividuen, und die Landschaftskunde, die typologische Untersuchung von Raumtypen.
Kritik: Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein galten Länder- und Landschaftskunde als der eigentliche âKernâ der Geographie, der dem Fach eine gewisse Identität gab. Werke mit entsprechender Thematik werden weiterhin produziert und die Regionalgeographie ist auch weiterhin wesentlicher selbstverständlicher Forschungsgegenstand an bedeutenden Universitäten, doch gibt es vereinzelt auch kritische Stimmen, welche die Regionalgeographie und ihre wissenschaftliche Bedeutung in Bezug auf die Begriffe Länderkunde und Landschaftskunde nachrangig sehen.cite-ref-s-ulen-14-1[14] Die Regionale Geographie erfuhr demnach einen Bedeutungswandel und beschäftigt sich, statt Regionen als Forschungsgegenstand vorauszusetzen, mit dem Regionalisierungsvorgang an sich. Damit ist sie heute Teil von Sozial- und Wirtschaftsgeographie sowie des interdisziplinären Felds der Regionalwissenschaft.cite-ref-16[15]cite-ref-17[16]cite-ref-18[Anm. 2]
Theoretische und Angewandte Geographie
Die Angewandte Geographie, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Abgrenzung zur Theoretischen Geographie entstand, stellt eine normative Form der geographischen Forschung dar, die sich in allen ihren Fachgebieten wiederfindet. Gegenstand der Angewandten Geographie ist die Analyse und Planung räumlicher Strukturen und Prozesse sowie die LÜsung raumbezogener Probleme. Praktische Anwendungsgebiete sind die Raumplanung oder der Umweltschutz. Insbesondere einige Forschungsbereiche der physischen Anthropogeographie sind normativ etwa auf die Paradigmen der Nachhaltigkeit und der Gesundheit hin ausgerichtet. Beispiele hierfßr sind die Geographische Entwicklungsforschung, die Geographische Risikoforschung und die Medizinische Geographie.
Didaktik
Unter Schulgeographie versteht man das Schulfach Geographie, auch Erdkunde genannt (in Ăsterreich Geographie und wirtschaftliche Bildung), und die dazugehĂśrige Ausbildung fĂźr das Lehramt. Zentrales Anliegen dieses Zweiges ist â wie in jeder Disziplin â Wissenschaftsdidaktik in ihrer speziellen Ausprägung als Geographiedidaktik. Daher umfasst die Schulgeographie auch die Methodologie der systematischen Reduzierung, Paradigmenbildung und didaktischen Aufbau des Fachgebiets in den verschiedenen Schultypen (Erstellung von Lehrplänen und Lerninhalten). Innerhalb der Geographiedidaktik greift die Lehre und das Lernen im Fach auf sechs verschiedene Basiskonzepte zurĂźck, die als Strukturhilfen und Leitideen fungieren. Das Ăźbergeordnete (âgrĂśĂteâ) Basiskonzept der Geographie ist das â(Mensch-Umwelt-)Systemâ. Dieses System kann mit den Konzepten âStruktur-Funktion-Prozessâ, den âMaĂstabsebenenâ, den âRaumkonzeptenâ, dem âNachhaltigkeitsviereckâ sowie den âZeithorizontenâ untersucht werden.cite-ref-19[17] Im weiteren Sinne kann die Geographiedidaktik auch in die hochschulische Lehre selbst eingreifen und auch Schulkartografie, Weiterbildung, Beratung und Information umfassen, und so zum Tätigkeitsfeld eines angewandten Geographen werden (Erstellung etwa von LehrbĂźchern, Lehrsendungen, geographischen Dokumentationen, Kartenwerken, bzw. Fachberatung bei denselben.cite-ref-20[18] und Ăffentlichkeitsarbeit.cite-ref-21[19])
Methodologie
Allgemeines
Als âBrĂźckenfachâ zwischen natur-, geistes- und gesellschaftswissenschaftlichen Disziplinen besteht in der Geographie generell eine groĂe methodische Vielfalt, die die Bandbreite an mĂśglichen Forschungsobjekten reflektiert. Während die Erstellung von Karten und die Nutzung geographischer Informationssysteme (GIS) als wichtige Darstellungs- und Forschungsmethoden in allen Teilbereichen zu finden sind, kommen auĂerdem den jeweiligen Nachbardisziplinen entlehnte Verfahren zur Anwendung.
Vergleichende Geographie
Die Vergleichende Geographie wurde schon im 19. Jahrhundert von Carl Ritter und Oskar Peschel begrĂźndet.cite-ref-meyers-22-0[20] Sie ist eine Vorgehensweise, die zwei typologische Kategorien in Bezug setzt.
Geoinformatik
Ein aktueller methodischer Teilbereich, der zunehmend Bedeutung in der Geographie erlangt und auch der Mathematischen Geographie zugerechnet werden kann, ist die Geoinformatik. Sie verwendet Methoden der Informatik bei der Bearbeitung geographischer Fragestellungen. Aufgabenfelder der Geoinformatik sind:
⢠Entwicklung, Erstellung und Pflege von geographischen Informationssystemen (GIS): Mit ihnen werden räumliche Daten gesammelt, verarbeitet, ausgewertet und kartografisch dargestellt.
⢠digitale Kartografie: Dieser Bereich beschränkt sich nur auf die Visualisierung räumlicher Daten.
⢠Fernerkundung: Satelliten- oder luftfahrtgestßtzte Beobachtung der Erde mit Hilfe elektromagnetischer Strahlung, die von Sensoren erfasst wird.
⢠Modellierung: Idealisierte Nachbildung realer Phänomene, um Prognosen zu erstellen (z. B. Klima- oder Abflussmodelle).
⢠Statistik: Verwendung von Software-Werkzeugen, um Datensätze mit statistischen Methoden auszuwerten (siehe auch: Geostatistik).
Ăsthetische Dimension
Der kritische Geograph Gerhard Hard argumentierte nach 1968, dass der Landschaftsgeographie, die seit Alexander von Humboldt den Kern der klassischen Geographie bildet, Wahrnehmungsmuster zugrunde liegen, die aus der Landschaftsmalerei stammen. Daher bestimmten jene Forschungsrichtungen, die sich auf Landschaft beziehen wie z. B. die LandschaftsÜkologie, ihren Gegenstand primär auf ästhetischer Weise, der erst sekundär mit einem szientistischen Methodendesign versehen werde. Dieses fßhre wiederum dazu, dass die ästhetischen Implikationen innerhalb der Profession nicht bewusst reflektiert werden.cite-ref-23[21]
Obwohl sich die Geographie immer wieder neu verstanden und ausgerichtet hat, sieht GĂĄbor PaĂĄl ein kontinuierliches Merkmal in der ästhetischen Grundlage, die der Wissenschaft zugrunde liegt.cite-ref-24[22] Demnach ist es immer ein zentrales Motiv von Geographen gewesen, räumliche Muster zu erkunden und zu verstehen, und zwar insbesondere solche Muster, die sich in ihrer GrĂśĂenordnung innerhalb des menschlichen Aktionsradius bewegen: Sie befasst sich mit Mustern âvon der GrĂśĂenordnung dessen, was das menschliche Augen ohne groĂe Anstrengung noch erkennen kann bis zur gesamten Erdoberfläche.âcite-ref-25[23] Ansätze, die sich explizit mit Umweltwahrnehmungen auseinandersetzen, werden unter der Wahrnehmungsgeographie gefasst.
Siehe auch
⢠Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel mit Geographie beginnt
⢠Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Geographie enthält
Literatur
Ăberblicks- und Nachschlagewerke
⢠Ernst Brunotte, Hans Gebhardt, Manfred Meurer, Peter Meusburger, Josef Nipper (Hrsg.): Lexikon der Geographie. Spektrum, Heidelberg 2002, ISBN 3-8274-0416-9.
⢠Hans Gebhardt, Rßdiger Glaser, Ulrich Radtke, Paul Reuber (Hrsg.): Geographie. Physische Geographie und Humangeographie. 2. Auflage. Spektrum, Heidelberg 2011, ISBN 978-3-8274-2816-5.
⢠Hartmut Leser (Hrsg.): Diercke-WĂśrterbuch Geographie. Raum â Wirtschaft und Gesellschaft â Umwelt. 15. Auflage. Westermann, Braunschweig 2011, ISBN 978-3-14-114445-1.
Fachgeschichte und -theorie
⢠Hanno Beck: Geographie. Europäische Entwicklung in Texten und Erläuterungen. Alber, Freiburg 1973, ISBN 3-495-47262-2 (Orbis academicus. Problemgeschichten der Wissenschaft in Dokumenten und Darstellungen. Band 2/16).
⢠Heinz Peter Brogiato: Geschichte der deutschen Geographie im 19. und 20. Jahrhundert. Forschungsstand und methodische Ansätze. In: Schenk, Winfried & Konrad Schliephake (Hrsg.): Allgemeine Geographie. (= Perthes GeographieKolleg), Gotha 2005, S. 41â81.
⢠Daniela Dueck: Geographie in der antiken Welt. Zabern, Darmstadt 2013, ISBN 978-3-8053-4610-8.
⢠Ulrich Eisel: Die Entwicklung der Anthropogeographie von einer âRaumwissenschaftâ zur Gesellschaftswissenschaft. Gesamthochschulbibliothek, Kassel 1980.
⢠Gerhard Hard: Die Geographie. Eine wissenschaftstheoretische Einfßhrung. De Gruyter, Berlin 1973.
⢠Hans-Dietrich Schultz: Die deutschsprachige Geographie von 1800 bis 1970. Ein Beitrag zur Geschichte ihrer Methodologie. Selbstverlag d. Geograph. Inst. d. FU Berlin, Berlin 1980.
⢠Heiner Dßrr, Harald Zepp: Geographie verstehen. Ein Lotsen- und Arbeitsbuch. Paderborn 2012.
⢠Felix Schmutterer: Carl Ritter und seine âErdkunde von Asienâ. Die Anfänge der wissenschaftlichen Geographie im frĂźhen 19. Jahrhundert. Dietrich Reimer, Berlin 2018.
⢠Antje Schlottmann, Jeannine Wintzer: Weltbildwechsel: Ideengeschichten geographischen Denkens und Handelns. Bern 2019.
Weblinks
Commons
: Geographie
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Geographie
â Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
Wikisource: Geographie
â Quellen und Volltexte
⢠Literatur von und ßber Geographie im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Verbände und Institutionen
⢠Deutsche Gesellschaft fßr Geographie DGfG
⢠Verband fßr Geographie an deutschsprachigen Hochschulen und Forschungseinrichtungen VGDH
⢠Deutscher Verband fßr angewandte Geographie DVAG
⢠Hochschulverband fßr Geographie und ihre Didaktik HGD
⢠Gesellschaft fßr Erdkunde zu Berlin
⢠Institut fßr Länderkunde, Leipzig
⢠Ăsterreichische Geographische Gesellschaft ĂGG
⢠Verband der wissenschaftlichen Geographie Ăsterreichs
⢠Verband Geographie Schweiz ASG
Informationsangebote
⢠Geographie auf SwissEduc Unterrichtsmaterialien
⢠Geographisches Informationssystem inkl. Literatur-, Adress- und Linksuche sowie Web-Mapping-Anwendung
⢠Geographisches Portal â mygeo.info mit Online-WĂśrterbuch Deutsch/Englisch
⢠Linksammlung sowie News und Buchtipps â geomagazin.net
⢠GEO-LEO â Virtuelle Fachbibliothek Geowissenschaften, Geographie, Bergbau, Thematische Karten
Anmerkungen
cite-note-15Anm. 1. â Insbesondere Ăźber sprachliche, kulturelle und zeitliche Grenzen hinweg ergeben sich groĂe Definitionsunterschiede. So entspricht die niederländische sociale geografie der deutschen Human- oder Anthropogeographie.
cite-note-18Anm. 2. â Gemeint ist hier eine Regionalwissenschaft im weiteren Sinne. Von der spatial analysis und der mit ihr verbundenen regional science hingegen grenzt sich die New Regional Geography bewusst ab (vgl. New Regional Geography im Lexikon der Geographie).
Einzelnachweise
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cite-note-22. â Diercke: WĂśrterbuch der Allgemeinen Geographie.
cite-note-33. â Hans Heinrich Blotevogel: Geographie. In: E. Brunotte u. a. (Hrsg.): Lexikon der Geographie. Spektrum, Heidelberg 2002, ISBN 3-8274-0416-9, S. 15.
cite-note-44. â Rat fĂźr deutsche Rechtschreibung: Amtlicher Regelteil. (PDF; 940 kB) In: Amtlichen Regelwerk. Rat fĂźr deutsche Rechtschreibung, 2017, abgerufen am 3. November 2021.
cite-note-55. â Geographie oder Geografie? Verband Deutscher Schulgeographen e. V., 25. Februar 2003, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 2. Februar 2017; abgerufen am 5. Dezember 2020.
cite-note-66. â Siegmund GĂźnther: Geschichte des mathematischen Unterrichts im deutschen Mittelalter bis zum Jahr 1525 (= Monumenta Germaniae Paedagogica. Band 3). Berlin 1887, S. 256.
cite-note-77. â Ulrich Eisel: Die Entwicklung der Anthropogeographie von einer âRaumwissenschaftâ zur Gesellschaftswissenschaft. Gesamthochschulbibliothek, Kassel 1980; Ulrich Eisel: Individualität als Einheit der konkreten Natur: Das Kulturkonzept der Geographie. In: B. Glaeser, P. Teherani-KrĂśnner (Hg.): HumanĂśkologie und KulturĂśkologie: Grundlagen, Ansätze, Praxis. Westdeutscher Verlag, Opladen 1992, S. 107â151. Hans-Dietrich Schultz: âHeldengeschichtenâ oder: Wer hat die Geographie (neu) begrĂźndet, Alexander von Humboldt oder Carl Ritter. In: Nitz, Bernhard, Hans-Dietrich Schultz & Marlies Schulz (Hrsg.): 1810-2010: 200 Jahre Geographie in Berlin an der Universität zu Berlin (ab 1810) Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin (ab 1828) Universität Berlin (ab 1946) Humboldt-Universität zu Berlin (ab 1949). (= Berliner Geographische Arbeiten 115), Berlin 2010, S. 1â47. Felix Schmutterer: Carl Ritter und seine âErdkunde von Asienâ. Die Anfänge der wissenschaftlichen Geographie im frĂźhen 19. Jahrhundert. Dietrich Reimer, Berlin 2018, S. 1â25.
cite-note-88. â Hans-Dietrich Schultz: âGeben Sie uns eine scharfe Definition der Geographie!â Ferdinand von Richthofens Anstrengungen zur LĂśsung eines brennenden Problems. In: Nitz, Bernhard, Hans-Dietrich Schultz & Marlies Schulz (Hrsg.): 1810-2010: 200 Jahre Geographie in Berlin an der Universität zu Berlin (ab 1810) Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin (ab 1828) Universität Berlin (ab 1946) Humboldt-Universität zu Berlin (ab 1949). (= Berliner Geographische Arbeiten 115), 2., verb. u. erw. Auflage. Berlin 2011, S. 59â97.
cite-note-99. â Ferdinand von Richthofen: Aufgaben und Methoden der heutigen Geographie. Akademische Antrittsrede, gehalten in der Aula der Universität Leipzig am 27. April 1883, Leipzig 1883.
cite-note-1010. â Ute Wardenga: Geographie als Chorologie. Zur Genese und Struktur von Alfred Hettners Konstrukt der Geographie (= Erdkundliches Wissen. Band 100). Stuttgart 1995.
cite-note-1111. â Hans-Dietrich Schultz: Herder und Ratzel: zwei Extreme, ein Paradigma? In: Erdkunde 52 (1998), Heft 2, S. 127â143. https://www.erdkunde.uni-bonn.de/archive/1998/herder-und-ratzel-zwei-extreme-ein-paradigma Hans-Dietrich Schultz: âHätte doch die Erde mehr Raum!â Friedrich Ratzel und sein (politisch-)geographisches Weltbild. In: Mitteilungen der Geographischen Gesellschaft MĂźnchen. Band 89, 2007, S. 3â45. Hans-Dietrich Schultz: Friedrich Ratzel. Bellizistischer Raumtheoretiker mit NaturgefĂźhl oder Vorläufer der NS-Lebensraumpolitik? In: Deimel, Claus; Lentz, Sebastian; Streck, Bernhard (Hrsg.): Auf der Suche nach Vielfalt. Ethnographie und Geographie in Leipzig. Leipzig 2009, S. 125â142. Hans-Dietrich Schultz: Friedrich Ratzel: (k)ein Rassist? (= Geographische Revue â Beihefte = Geographische Hochschulmanuskripte NF, Heft 2). Flensburg 2006
cite-note-1212. â Norman Henniges: âNaturgesetze der Kulturâ: Die Wiener Geographen und die UrsprĂźnge der âVolks- und Kulturbodentheorieâ. In: ACME: An International E-Journal for Critical Geographies. Band 14, Heft 4, 2015, S. 1309â1351 (online). Norman Henniges: Die Spur des Eises: eine praxeologische Studie Ăźber die wissenschaftlichen Anfänge des Geologen und Geographen Albrecht Penck (1858â1945). (= Beiträge zur regionalen Geographie. Band 69), Leibniz-Institut fĂźr Länderkunde, Leipzig 2017, ISBN 978-3-86082-097-1, 556 S. (online). Norman Henniges: Albrecht Penck. In: Ingo Haar, Michael Fahlbusch (Hrsg.): Handbuch der vĂślkischen Wissenschaften, 2. Auflage. Berlin 2017, S. 570â577.
cite-note-1313. â Ute Wardenga, Norman Henniges, Heinz Peter Brogiato & Bruno Schelhaas: Der Verband deutscher Berufsgeographen. Eine sozialgeschichtliche Studie zur FrĂźhphase des DVAG.(= forum ifl 16 (PDF), Leipzig 2011; Boris Michel (2016): Seeing Spatial Structures. On the Role of Visual Material in the Making of the Early Quantitative Revolution in Geography. In: Geografiska Annaler, Series B, 98 (3), S. 198â203. http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/geob.12099/full Boris Michel (2016): Strukturen Sehen. Ăber die Karriere eines Hexagons in der quantitativen Revolution. In: Geographica Helvetica 71, S. 303â317, http://www.geogr-helv.net/71/303/2016/gh-71-303-2016.pdf
cite-note-s-ulen-1414. â Hans Gebhardt, RĂźdiger Glaser, Ulrich Radtke, Paul Reuber: Das Drei-Säulen-Modell der Geographie. In: dies. (Hrsg.): Geographie. Physische Geographie und Humangeographie. 1. Auflage. Spektrum, Heidelberg 2007, ISBN 978-3-8274-1543-1, S. 64â75.
cite-note-1615. â Rainer Danielzyk, JĂźrgen OĂenbrĂźgge: Perspektiven geographischer Regionalforschung. âLocality Studiesâ und regulationstheoretische Ansätze. In: Geographische Rundschau. Band 45, Nr. 4, 1993, S. 210â216.
cite-note-1716. â Nigel Thrift: Towards a new New Regional Geography. In: Berichte zur deutschen Landeskunde. Band 72, Nr. 1, 1998, S. 37â46.
cite-note-1917. â Janis FĂśgele, Oliver Sesemann & Nils Westphal: Basiskonzepte â fĂźr SchĂźlerinnen und SchĂźler erklärt. Klett-Verlag, 27. Juli 2021 (klett.de).
cite-note-2018. â Richtungsweisend: Mit offenen Karten/Le Dessous des cartes von Jean-Christophe Victor
cite-note-2119. â Webportal des Hochschulverbands fĂźr Geographiedidaktik
cite-note-meyers-2220. â Erdkunde (spezielle, allgemeine, vergleichende E.). In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 5, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig/Wien 1885â1892, S. 752.
cite-note-2321. â Gerhard Hard: Die âLandschaftâ der Sprache und die âLandschaftâ der Geographen. Colloquium Geographicum Bd. 11, Bonn 1970. Ders.: Der âTotalcharakter der Landschaftâ. Re-Interpretation einiger Textstellen bei Alexander von Humboldt. In: Alexander von Humboldt, Geographische Zeitschrift, Beiheft 23, Wiesbaden 1970, S. 49â73. Ders.: Zu Begriff und Geschichte von âNaturâ und âLandschaftâ in der Geographie des 19. und 20. Jahrhunderts. In: ders. Landschaft und Raum. Aufsätze zur Theorie der Geographie. Band 1. OsnabrĂźcker Studien zur Geographie 22, Universitätsverlag Rasch, OsnabrĂźck 2002, S. 171â210.
cite-note-2422. â GĂĄbor PaĂĄl: Die ästhetische Grundlage der Geographie und ihre Bedeutung im Geographieunterricht. In: Zeitschrift fĂźr den Erdkundeunterricht. 46, 1994, S. 226â229.
cite-note-2523. â GĂĄbor PaĂĄl: Was ist schĂśn? Ăsthetik und Erkenntnis. WĂźrzburg 2003, S. 169â174 (Fallstudie Geographie). (Memento vom 10. Mai 2015 im Internet Archive).